Die Brennstoffe Hackgut, Späne oder Pellets

Hackgut ist ein heimischer und umweltfreundlicher Brennstoff. Darüber hinaus sichert die Herstellung von Hackgut heimische Arbeitsplätze. Daher ist Hackgut sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht ein optimaler Brennstoff. Restholz in Form von Ästen, Wipfeln und Sägewerkabfällen wird mit Hackern zu Hackschnitzel zerkleinert. Je nach verwendetem Holz ergeben sich verschiedene Qualitätsklassen.

Holzpellets bestehen aus naturbelassenem Holz. Unbehandelte Hobel- und Sägespäne werden verdichtet und pelletiert. Durch die hohe Energiedichte und die einfache Liefer- und Lagermöglichkeit erweisen sich Pellets als der optimale Brennstoff für vollautomatische Heizanlagen. Mittels Tankwagen werden die Pellets geliefert und direkt in den Lagerraum gefüllt.

Das Heizen mit Holzpellets ist sowohl ökologisch wie auch wirtschaftlich attraktiv. Holz ist erneuerbar und somit CO2-neutral.

Holzpellets-Heizkessel mit dem Blauen Engel überzeugen durch:
– hohe Energieeffizienz
– deutlich weniger Schadstoffemissionen als nach geltenden DIN-Normen
– rationelle Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen
– vollautomatischen Betrieb ausschließlich mit Holzpellets

Moderne Biomassekessel sind zukunftsorientiert und wirtschaftlich. Dies wird durch internationale Anforderungen in Bezug auf Emissionen und Wirkungsgrad garantiert.

 

Pellets-Heizkessel P4
Pellets-Heizkessel P4
Kombi-Heizkessel SP Dual
Kombi-Heizkessel SP Dual
Scheitholz-Kessel S3
Scheitholz-Kessel S3
Scheitholz-Kessel S4
Scheitholz-Kessel S4

Pelletsheizung

Moderne Pellets-Heizsystem arbeiten fast vollautomatisch. Erforderlich sind somit nur regelmäßige Reinigungsarbeiten wie z.B. die Ascheentsorgung oder die Reinigung des Verbrennungsraumes. Außerdem können sie gut mit einer Solar-Anlage kombiniert werden.

Der Neukauf einer Pelletsheizung ist zwar meist teurer als andere Heizungen, ist aber über einen längeren Zeitraum gesehen wesentlich preiswerter. Für eine Pelletsheizung muss auch ein Lager errichtet werden. Bei Koppelung mit einem Puffespeicher können Emissionen reduziert und der Wirkungsgrad erhöht werden. Die jährlichen Kosten einer Pelletsheizung liegen bei etwa 1000 Euro.

 

Vorteile einer Pelletsheizung:

  • umweltfreundlich, da CO2 neutral
  • geringe Betriebskosten
  • Ressourcen im Inland (Arbeitsplatzsicherung, Verfügbarkeit)
  • Förderung möglich
  • modernes und bequemes Heizen
  • Pellets günstiger als Öl und Gas

 

Holz-Pellets werden ohne Zugabe von Hilfsstoffen aus Sägemehl produziert, das bei hoher Temperatur durch eine Lochmatrize gepresst wird. Es gibt verschiedene Größen, die vom Land und der Norm abhängen. Pellets verbrennen gleichmäßig und ohne große Schadstoffbelastung. Das macht sie zu einem umweltfreundlichen Brennstoff.

Der Jahresbedarf von einem Einfamilienhaus beträgt ca. 4000-5000 kg Pellets. Die Kosten von Holzpellets sind im Vergleich billiger als Öl oder Gas. Holz als Rohstoff wächst immer wieder nach.

 

Es gibt vier verschiedene Arten Pellets zu lagern:

  • Pelletslagerraum: wichtig ist, dass der Raum für den Befüllstutzen des Tankwagens zugänglich ist;
  • Sacksilo: Gewebebehälter, den man flexibel innen und außen aufstellen kann;
  • Pelletstank: ist aus Metall und auch flexibel aufstellbar und erweiterbar; kann sowohl innen wie auch außen benutzt werden;
  • Pelletsspeicher: ist ein Tank, der ausserhalb und unterirdisch gebaut wird; die Wartung ist schwieriger, da er meistens nicht so zugänglich ist;

 

Um die Pellets vom Lager zur Heizung zu befördern gibt es zwei Systeme:

  • Pelletsschnecke: ist gut geeignet für kurze Distanzen; außerdem kostengünstig und sehr leise;
  • Saugsystem: funktioniert über 2 Leitungen, eine zum Transport der Pellets zum Kessel und die andere dient als Druckausgleich; vor allem für längere Strecken geeignet (bei Pelletsspeicher);

Holzheizungen

Die Energiepreise sind in den letzten Jahren rasant gestiegen, deswegen wird die Nachfrage nach heizen mit "heimischen" Holz wieder größer. Holz ist eine Ressource, die immer wieder "nachwächst".

 

Vorteile von Holz:

  • ist keinen großen Preisschwankungen ausgesetzt;
  • ist kostengünstig
  • mit modernste Technik wird das Heizen effizient und komfortabel

 

Es gibt verschiedene Arten von Holz, die als Brennstoff verwendet werden können:

  • Stückholz
  • Hackschnitzel
  • Holzbriketts

 

Eine Holzkesselheizung ist eine Biomasse-Heizung, für die man Stück- oder Scheitholz verwendet. Sie erzeugt durchs Verbrennen von Holz Wärme zum Heizen von Räumen und Gebäuden.

Holzvergaserkessel sind effizient und haben geringere Emissionswerte, da ein Gebläse die Luftzufuhr bei der Verbrennung regelt. Nach einer Befüllung brennt er mehrere Stunden. In Kombination mit einem Pufferspeicher kann man die Wärme über einen längeren Zeitraum speichern und bei Bedarf abrufen.

 

Hackschnitzelkessel bieten einen automatischen Betrieb: durch eine Förderschnecke werden die Hackschnitzel zum Kessel transportiert du werden durch Heißluft entzündet; der Kessel wird durch rütteln gereinigt - es entstehen nur geringe Aschenmengen.

 

 

 

Heizungsumbau in Söding: Bei der Kundin wurde ein Fröling Scheitholzkessel S4 mit Schichtspeicher eingebaut.

Schichtspeicher
Schichtspeicher
Fröling Scheitholzkessel S4
Fröling Scheitholzkessel S4

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