Allgemeine Informationen zu Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe ist eine nachhaltige Alternative zu den steigenden Kosten für Heizöl, Kohle, Holz und Gas. Die Wärme wir mit Hilfe einer Pumpe direkt aus der Erde gewonnen. Sie bietet einige Vorteile: energieeffizientes Heizsystem, ökologisch und emissionsfrei.

Im Bereich Sanierung lässt sich durch eine Umstellung auf die Wärmepumpe ca. 50% an Heizkosten sparen.

Die Wärmepumpe nutzt physikalische Vorgänge: Kondensieren & Verdampfen. Außerdem kann sie der Luft, der Erde oder dem Ab- oder Grundwasser Wärme entziehen.

Für eine Wärmepumpe braucht man keine Wartung-sie muss nicht regelmäßig überprüft werden, wie z.B. bei Öl-, Gas- oder Holzheizungen.

 

 

Wärmepumpe
Wärme-Pumpe
Wärme-Pumpe

Wärmepumpen-Arten

Es gibt 3 verschiedene Arten von Wärmepumpen:

  • Erde
  • Wasser
  • Luft

 

Zur Auswahl der richtigen Pumpe gibt es verschiedene Punkte zu beachten:

Erde (Sole/Wasser-Wärmepumpe):

  • geringe Temperaturschwankungen im Jahr
  • konstante Heizleistung
  • Erdarbeiten für Montage erforderlich (entweder Tiefenbohrung oder Verlegung von Kollektoren)
  • größeres Grundstück für Kollektoren notwendig

 

Wasser (Wasser/Wasser-Wärmepumpe):

  • geringe Temperaturschwankungen im Jahr
  • konstante Heizleistung
  • Saug- sowie Schluckpumpe notwendig
  • Grundwassernutzung erfordert eine Genehmigung

Luft (Luft/Wasser-Wärmepumpe):

  • preiswert in der Anschaffung
  • braucht wenig Platz
  • bietet sich an, wenn Grundwasserqualität nicht passt oder Erdsonden oder -Kollektoren nicht möglich sind

 

 

 

Erdwärmepumpe

Zehn Meter unter der Erde beträgt die Temperatur auch im Winter um die 10°C.

Wenn ein flüssiges, unter Überdruck stehendes Fluid nach der Entlastung des Drucks über das Expansionsventil durch dünne Rohre in das Erdreich gleitet wird, nimmt es die Wärme auf, welche verdampft. Danach wird es komprimiert und verflüssigt sich im Kondensator durch die Abgabe von Wärme an das Heizsystem.

Je geringer der Temperaturunterschied zwischen Erd- und Vorlauftemperatur ist, desto weniger Energie zum Antrieb der Pumpe wird benötigt. Deswegen wird sie meistens mit einer Fußbodenheizung kombiniert.

75% der benötigten Energie liefert die Energie aus dem Erdreich - 25% müssen in Form von elektrischem Strom hinzugebraucht werden, somit ist man nicht von ursprünglichen Ressourcen (Öl, Holz, Gas) abhängig und die Energie aus der Erde ist kostenlos.

Es gibt sogar Modelle, die im Sommer die Kälte aus der Erde nutzen um Wohnräume zu temperieren.

Es gibt zwei Möglichkeiten die Wärme aus der Erde zu erhalten:

  • Flachkollektoren
    sind günstiger als Sonden. Man benötigt aber genügend Platz, da die Verlegefläche der Kollektoren das 1-1,5fache der zu beheizenden Fläche beträgt.
  • Sonden
    Für die Erdsonden muss eine Tiefenbohrung erfolgen. Sie wird meistens angewendet, wenn nicht genügend Platz vorhanden ist.

 

 

 

 

Vaillant Wärmepumpe Sole/Wasser Exklusiv
Innenansicht Wärmepumpe
Vaillant Wärmepumpe mit Speicher
Vaillant Wärmepumpe
Innenansicht Wärmepumpe
Erdwärmeleitungen

Luftwärmepumpen

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe entzieht der Luft aus der Umgebung über einen Wärmetauscher Energie, in Form von Wärme und gibt diese an die Heizung und/oder das Warmwasser ab.

Die Luft/Luft-Wärmepumpe entzieht der Luft Wärme und gibt sie an ein Luft-Heizungssystem oder an eine Lüftungsanlage ab.

Die Anschaffungskosten einer Luftwärmepumpe sind sehr niedrig, dafür benötigt man etwas mehr Strom als bei den anderen Wärmepumpen.

 

 

 

 

Luft-Wärmepumpe
Außengerät Luft-Wärmepumpe
Möglichkeit für Außengerät
Innenansicht Außengerät

Wasserwärmepumpen

Grundwasser hat ein relativ hohes Temperaturniveau und eignet sich daher bestens als Wärmequelle. Wenn genügend Grundwasser in annehmbarer Tiefe vorhanden ist, baucht man eine Brunnenanlage mit einem Entnahme- und einem Sickerbrunnen. Eine Edelstahl-Unterwasserpumpe fördert das Grundwasser vom Entnahmebrunnen zur Wärmepumpe. Dort wird es um 3-4° abgekühlt, zum Sickerbrunnen weitergeleitet und so dem Grundwasser wieder zugeführt.

Die Brunnen müssen einen Mindestabstand von 20 m haben und in Grundwasserfließrichtung angeordnet sein. Auch die Wasserqualität muss überprüft werden um einen Langzeitbetrieb ohne Störungen gewährleisten zu können.

 

 

Skizze für Wasser-Wärmepumpe

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